Am 18.11.2018 ist Kirchenverwaltungswahl!

Die Kirchenverwaltung – mehr als ein Ehrenamt

Neben ihrem geistlichen Leben, ihren Liturgien und kulturellen Angeboten hat eine Pfarrei auch viele praktische Angelegenheiten zu verantworten: das Vermögen der Kirchenstiftung muss verwaltet und sinnvoll eingesetzt werden, z.B. für Personal, Renovierungen oder Anschaffungen. Kirchen und Pfarreigebäude müssen vielen rechtlichen Normen entsprechen, z.B. hinsichtlich Sicherheit, Brandschutz oder technischer Wartung. Besonders wichtig ist die verantwortliche Personalverwaltung für alle Einrichtungen der Pfarrei, von der Einstellung bis zur Abrechnung. All diese wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben, ohne die das geistliche Leben unserer Pfarrei nicht möglich wäre, werden von der Kirchenverwaltung wahrgenommen. Die Kirchenverwaltung besteht aus einem Gremium ehrenamtlicher Pfarreimitglieder, die sich gemeinsam mit dem Pfarrer (als Kirchenverwaltungsvorstand) und der Verwaltungsleitung (als Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand) um sämtliche verwaltungstechnischen Angelegenheiten der Pfarrei kümmern. Dabei nimmt der Kirchenpfleger bzw. die Kirchenpflegerin eine besondere Rolle ein. Er bzw. sie unterstützt den Pfarrer und die Verwaltungsleitung bei der Erledigung der Verwaltungsaufgaben, insbesondere bei der Kassen- und Rechnungsführung. Die Wahl des Gremiums findet alle sechs Jahre statt.

 

Die Kirchenverwaltung – ein besonderer Dienst an der Pfarrgemeinde

Wer sich ehrenamtlich in der Kirchenverwaltung engagiert, trägt große Verantwortung und gestaltet die Entwicklung der Pfarrei maßgeblich mit. Auch wenn es manchmal wenig bekannt ist: ehrenamtliche „KV-Mitglieder“ schaffen die Voraussetzungen für Seelsorge und Liturgie, für Kinderbetreuung, Bildung und lokale Arbeitsplätze. Sich als Christ mit seinem Fachwissen, seinem Glauben und seinem Menschenverstand in der Kirchenverwaltung zu engagieren, verdient höchste Anerkennung; es ist ein ganz besonderer Dienst an der Pfarrgemeinde.

 

Kirchenverwaltungswahl am 18.11.2018

Am 18. November ist es wieder soweit: Wir wählen unsere neue „KV“. Helfen Sie mit, dass St. Joseph auch in den kommenden Jahren professionell verwaltet und zukunftsweisend gestaltet wird. Dies bedeutet zweierlei:

  1. Kandidieren Sie bzw. schlagen Sie geeignete Kandidaten/ Kandidatinnen vor und
  2. gehen Sie am 18.11. selbst zur Wahl!

Wie alle Pfarreien des Erzbistums hat auch St. Joseph mit der Zunahme rechtlicher Vorgaben seitens des Gesetzgebers zu tun. Diese betreffen u.a. Themen wie Bau, Personalabrechnung, Steuern oder Datenschutz. Um diese Themen gemeinsam umsetzen zu können, ist ein starkes „KV-Team“ nötig, das sich, zusammen mit dem Pfarrer und der Verwaltungsleitung, in regelmäßigen Sitzungen (ca. 8 x im Jahr) für St. Joseph einsetzt. Wir freuen uns auf ein engagiertes Team, in dem sich jeder und jede nach seinen Möglichkeiten und fachlichen Kompetenzen (z.B. im Bereich Finanzen, Logistik, Bau oder Personal) einsetzt.

Vorschläge für Kandidaten/ Kandidatinnen und Fragen zu Aufgaben und Aufwand in einer Kirchenverwaltung sowie zur Organisation der Kirchenverwaltungswahl am 18.11.2018 richten Sie bitte an das Pfarrbüro St. Joseph.

 

Mit den besten Grüßen aus dem Pfarrhaus St. Joseph

 

Ihr Pfarrer Markus Gottswinter

 

 

Kandidatenflyer

zum Download anklicken

 

 

Wer darf kandidieren?

Als Kirchenverwaltungsmitglied kann gewählt werden, wer

der römisch-katholischen Kirche angehört

seinen Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde hat*

kirchensteuerpflichtig** ist und

am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat (Art. 8 GStVS)

 

* Im begründeten Einzelfall kann das Erzbischöfliche Ordinariat auf Antrag eine Befreiung erteilen (Art. 8 Abs. 3 GStVS).

** Kirchensteuerpflichtig sind dem Grunde nach z.B. auch Rentnerinnen und Rentner, Studentinnen und Studenten, Hausfrauen und Hausmänner.

 

Wählen

Wahlberechtigt sind Personen

die der römisch-katholischen Kirche angehören,

ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben* und

am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben (Art. 11 GStVS)

 

* Die Stimmabgabe in einer anderen Kirchengemeinde ist nicht möglich. Anders als bei den PGR-Wahlen kann das aktive Wahlrecht für einen anderen Ort nicht beantragt werden. Der Grund liegt im Staatskirchenrecht: Die Kirchenverwaltung entscheidet über die Verwendung des Kirchgeldes (eine Form der Kirchensteuer) und dieses ist in der Kirchengemeinde des Hauptwohnsitzes zu entrichten. Der/ die Steuerzahler/-in muss die Personen wählen können, die über die Verwendung seiner/ihrer Steuermittel entscheiden.

 

Wie und wo kann ich wählen?

Die KV-Wahl wird in St. Joseph, wie vom Erzbischöflichen Ordinariat vorgeschlagen, als Urnenwahl durchgeführt.

Das Wahllokal ist am 17. November 2018 von 17 bis 20 Uhr vor und nach der Abendmesse

und am 18. November 2018 von 9 bis 12 Uhr vor und nach dem Pfarrgottesdienst im Mariensaal geöffnet.

 

Wie funktioniert die Urnenwahl?

Der/ die Wähler/-in sucht am Wahltag – wie gewohnt – das Wahllokal auf und füllt den Stimmzettel dort aus. Nach Vorlage des Ausweises und Vergleich mit dem Wählerverzeichnis kann der Stimmzettel eingeworfen werden.

 

Wahlliste mit Kandidaten

Die Wahlliste mit den Kandidaten wird ab dem 20.10.2018 im Schaukasten ausgehängt.